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Finanzielle Hilfen und Unterstützung für Familien in der Corona-Zeit

In der weltweiten Corona-Krise sind wir alle gefragt - jede und jeder muss mithelfen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Dabei ist es wichtig, gut aufeinander Acht zu geben, sich gegenseitig zu unterstützen und weiterhin die Abstandsregeln und Hygienevorschriften einzuhalten. Familien, ältere Menschen, Engagierte, Kinder, Schwangere - alle stellt das Coronavirus vor ganz individuelle Herausforderungen.

Die Bundesregierung steht in dieser Situation eng an Ihrer Seite und unterstützt Familien mit verschiedenen Maßnahmen. 

Inzwischen steht ausreichend Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, dass sich Personen ab 12 Jahren impfen lassen können, sofern keine medizinischen Gründe dagegensprechen. Auf der Seite www.116117.de finden Sie Informationen zur Impfung in Ihrer Region und zur Terminvergabe. Auf infektionsschutz.de beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) häufig gestellte Fragen zur Corona-Schutzimpfung.

Darüber hinaus sollen mit der Corona-Warn-App Infektionsketten besser nachverfolgt und die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2 oder COVID-19-Virus) begrenzt werden.

Diese Übersicht bietet wichtige Informationen über staatliche Unterstützungsmöglichkeiten für Familien von unterschiedlichen Ministerien und mit unterschiedlichen Zuständigkeiten - sie wird fortlaufend aktualisiert.

Der Covid-19-Chatbot der Bundesverwaltung informiert Sie ebenfalls zu Corona-Themen und ist nun auch über das Familienportal erreichbar. Sie können den Chatbot am rechten Bildschirmrand aufrufen.

Wenn Sie aufgrund der Corona-Pandemie Verdienstausfälle haben oder die Voraussetzungen für den Bezug des Elterngeldes nicht mehr einhalten können, sollen Sie keine Nachteile haben. Daher wurde das Elterngeld für einen Übergangszeitraum flexibler gestaltet. Die Sonderregelungen wurden bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Wenn Sie von Kurzarbeit oder Freistellungen betroffen sind, können Sie Einkommensersatzleistungen bekommen, wie Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld. Diese Einkommensersatzleistungen sollen Ihr Elterngeld aber nicht reduzieren. Dies betrifft Eltern, die bislang in Teilzeit arbeiten und Elterngeld beziehen.

Bei der Elterngeldberechnung können Monate mit geringerem Einkommen ausgenommen werden, zum Beispiel weil sie Kurzarbeitergeld beziehen. Wenn Sie den Partnerschaftsbonus bekommen und wegen der Corona-Pandemie nicht wie geplant parallel in Teilzeit arbeiten können, müssen Sie den Partnerschaftsbonus nicht zurückzahlen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Anpassungen beim Elterngeld anlässlich der Corona-Pandemie.

Familien mit kleinen Einkommen können einen monatlichen Kinderzuschlag (KiZ) von bis zu 205 Euro pro Kind erhalten. Ob und in welcher Höhe der KiZ gezahlt wird, hängt von mehreren Faktoren ab - vor allem vom eigenen Einkommen, den Wohnkosten, der Größe der Familie und dem Alter der Kinder. Der Kinderzuschlag unterstützt also nicht nur bei zeitweiligen Engpässen durch die Covid-19-Pandemie, sondern vielfach auch länger und dauerhaft, wenn Ihr Einkommen nicht oder nur knapp für die gesamte Familie reicht.

Um die Beantragung zu vereinfachen, wurde die Vermögensprüfung vorübergehend erleichtert. Eltern müssen demnach keine Angaben mehr zu ihrem Vermögen machen, wenn sie kein erhebliches Vermögen haben. Diese Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2021. 

Zur Erleichterung der Antragsstellung und Antragsbearbeitung wurde ein Kurzantrag auf Kinderzuschlag eingeführt. Dieser Kurzantrag kann immer im Wechsel mit dem normalen Antrag gestellt werden. Beim Kurzantrag wird der Kinderzuschlag anhand der bereits vorliegenden Angaben berechnet. Weitere Nachweise sind nicht erforderlich.

Die Corona-Auszeit für Familien ermöglicht Familien eine vergünstigte Familienferienzeit, damit sie sich von den Folgen der Corona-Pandemie erholen und neue Kraft für den Alltag tanken können. Wenn Sie ein kleineres Einkommen haben oder einen Angehörigen mit einer Behinderung, können Sie bis zu einer Woche Urlaub in einer der teilnehmenden Familienerholungseinrichtungen in ganz Deutschland machen.

Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, zahlen Sie nur etwa zehn Prozent der üblichen Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Hier finden Sie eine Übersicht über die teilnehmenden Häuser. Der vergünstigte Aufenthalt ist jeweils einmal im Jahr 2021 sowie im Jahr 2022 möglich. Bei Fragen können Sie eine kostenlose Beratungshotline anrufen.

Weitere Informationen finden Sie unter den Fragen und Antworten zur Corona-Auszeit für Familien.

Der Kinderfreizeitbonus und die Corona-Auszeit für Familien sind Teil des Programms Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche der Bundesregierung. Das Aufholpaket fördert zahlreiche Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien im Bereich Bildung, Freizeit, Ferien und Sport.

Auch die Lernförderung für Kinder und Jugendliche aus dem Bildungs- und Teilhabepaket soll leichter zugänglich werden. Der gesonderte Antrag für Lernförderung entfällt ab sofort bis zum Ende des Jahres 2023.

Im Jahr 2021 stehen jedem Elternteil 30 Kinderkrankentage pro Kind zur Verfügung. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage. 

Wenn Sie alleinerziehend sind, stehen Ihnen 60 Tage zur Verfügung. Bei mehreren Kindern haben Alleinerziehende insgesamt einen Anspruch auf maximal 130 Arbeitstage.

An den Kinderkrankentagen müssen Sie nicht arbeiten. Als Lohnausgleich können Sie Kinderkrankengeld bei Ihrer Krankenkasse beantragen. Die Höhe des Kinderkrankengeldes beträgt normalerweise 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Den Antrag finden Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Wenn Ihre Krankenkasse einen Nachweis durch Ihre Kita oder Schule verlangt, finden Sie hier eine Musterbescheinigung. Mit dieser Bescheinigung können Sie sich von Ihrer Kita oder Schule bestätigen lassen, dass sie wegen des Infektionsschutzes keine Betreuung anbieten konnte. Anspruchsberechtigt sind auch Eltern, die im Homeoffice arbeiten könnten. Wenn Ihr Kind krank ist, müssen Sie der Krankenkasse ein ärztliches Attest vorgelegen. 

Sie können Kinderkrankentage nutzen, wenn:

  • Ihr Kind krank ist,
  • Ihr Kind gesund ist und Sie es zu Hause betreuen, weil Schule, Kindertagesstätte oder Kindertagespflege geschlossen sind oder
  • die Behörden den Zugang zu Schule, Kindertagesstätte oder Kindertagespflege eingeschränkt haben oder empfehlen die Betreuung nicht wahrzunehmen.

Voraussetzungen sind, dass:

  • Sie und Ihr Kind gesetzlich krankenversichert sind,
  • Ihr Kind jünger als 12 Jahre alt ist oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist und
  • keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen kann.

Diese Regelung gilt nur, wenn Sie und Ihr Kind gesetzlich krankenversichert sind.

Welche Unterstützung erhalten privat Krankenversicherte?

Wenn Sie privat krankenversichert sind, können Sie eine Entschädigung für Verdienstausfall bekommen.

Welche Unterstützung erhalten Selbstständige?

Wenn Sie hauptberuflich selbstständig und gesetzlich krankenversichert sind, können Sie nur dann Kinderkrankengeld bekommen, wenn Sie bei Ihrer Mitgliedschaft mit einer Wahlerklärung den Anspruch auf Krankengeld gewählt haben.

Wenn Sie hauptberuflich selbstständig und privat krankenversichert sind, können Sie eine Entschädigung für Verdienstausfall bekommen.

Sie können nicht Kinderkrankengeld und Entschädigung für Verdienstausfall gleichzeitig bekommen.

Hier finden Sie weitere Fragen und Antworten zu Kinderkrankentagen und zum Kinderkrankengeld

Neben den erweiterten Kinderkrankentagen haben berufstätige Eltern und Selbstständige auch einen Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz, wenn sie ihre Kinder zu Hause betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall haben. Diese Regelung gilt unabhängig von Ihrer Versicherungsform. Sie können aber nicht die Entschädigung für Verdienstausfall und Kinderkrankengeld gleichzeitig bekommen.

Voraussetzungen sind, dass:

  • Sie Ihr Kind Zuhause betreuen, weil Schule, Kindertagesstätte oder Kindertagespflege geschlossen sind und
  • Ihr Kind jünger als 12 Jahre alt ist oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist und
  • keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen kann oder keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit besteht.

Sie können die Entschädigung auch erhalten, wenn:

  • Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden,
  • die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird, zum Beispiel bei Distanzlernen in häuslicher Umgebung oder Hybridunterricht oder
  • die Einrichtung selbst nicht geschlossen wird, aber Ihr Kind sich in häusliche Absonderung begeben muss.
  • die Behörden den Zugang zu Schule, Kindertagesstätte oder Kindertagespflege eingeschränkt haben oder empfehlen die Betreuung nicht wahrzunehmen.

Diese Entschädigung soll Sie gegen übermäßige Einkommenseinbußen absichern und ist im Infektionsschutzgesetz geregelt (§ 56 Abs. 1a IfSG). Viele Eltern stehen vor existenziellen Herausforderungen: sie müssen die Betreuung ihrer Kinder sicherstellen und mit ihrer eigenen Erwerbstätigkeit vereinbaren.

Sie können die Entschädigung von 67 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens (maximal 2.016 Euro für einen vollen Monat) für bis zu zehn Wochen je Elternteil pro Jahr erhalten. Wenn Sie alleinerziehend sind, bis zu 20 Wochen pro Jahr. Der Maximalzeitraum muss nicht am Stück genommen, sondern kann tageweise aufgeteilt werden.

Die Beantragung und Auszahlung übernimmt Ihr Arbeitgeber. 

Wenn Sie selbständig sind, können Sie den Entschädigungsantrag für ihren Verdienstausfall bei der zuständigen Behörde stellen. Hier finden Sie weitere Informationen und den Online-Antrag auf Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Betreuungserfordernis.

Zuständig für die Durchführung der Regelung sind die Länder, verbindliche Auskünfte zur konkreten Handhabung durch die zuständigen Behörden können nur dort eingeholt werden. 

Der Anspruchsumfang beginnt jährlich neu, erstmals zum 29. März 2021. Tage, die nicht in Anspruch genommen wurden, können nicht auf den nächsten Zeitraum übertragen werden.

Diese Regelung galt, solange der Deutsche Bundestag eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt hatte. Mit Auslaufen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite am 25. November 2021, wäre die Entschädigung für Verdienstausfall nach § 56 Abs. 1a IfSG nicht mehr anwendbar. Um das zu verhindern wurde in der Änderung des Infektionsschutzgesetzes eine Übergangsregelung für die Verdienstausfall-Entschädigung für Eltern bis zum 19. März 2022 vereinbart, so dass entsprechende Leistungen weiterhin bezogen werden können.

Weitere Fragen und Antworten zu den Entschädigungsansprüchen nach dem Infektionsschutzgesetz finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.

Es gibt auch die Möglichkeit zur Lohnfortzahlung. Diese ist jedoch auf wenige, in der Regel zwei bis drei Tage, begrenzt. Voraussetzung ist, dass es keine anderen Möglichkeiten der Kinderbetreuung gibt, zum Beispiel Ehepartner oder andere Eltern in der Nachbarschaft.

Falls es im Falle zwingend notwendiger Kinderbetreuung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Lohneinbußen kommt, gibt es daher die Möglichkeit der Entschädigung für Verdienstausfall bei fehlender Kinderbetreuung.

Einige Bundesländer und Kommunen haben bereits erklärt, für die Dauer der Schließungen Kostenbeiträge teilweise oder sogar vollständig zu erstatten. Hierfür sind die Länder und Kommunen zuständig. Mehr Informationen erhalten Sie beim Familien-Landesministerium Ihres Bundeslandes.

Wenn Sie alleinerziehend sind und keine weitere erwachsene Person in Ihrem Haushalt lebt, können Sie den Entlastungsbetrag in der Einkommensteuer bekommen. Der Entlastungsbetrag wurde von 1.908 auf 4.008 Euro erhöht, um die besondere Belastung Alleinerziehender aufgrund der COVID-19-Pandemie berücksichtigen.

Die zunächst auf die Jahre 2020 und 2021 befristete Erhöhung des steuerlichen Entlastungsbetrags für Alleinerziehende wird mit dem Steuerhilfegesetz aufgehoben, sodass die Erhöhung dauerhaft auch ab dem Jahr 2022 gilt.

Damit der erhöhte Entlastungsbetrag für die Jahre 2020 und 2021 schon bei der Lohnsteuer berücksichtigt werden kann, muss gegebenenfalls ein Antrag beim örtlichen Finanzamt gestellt werden. Bitte erkundigen Sie sich hierzu bei dem für Ihren Wohnsitz zuständigen Finanzamt.

Hier finden Sie weitere Fragen und Antworten zum Entlastungsbetrag.

Wenn Sie wegen der Pandemie in Kurzarbeit gehen müssen, können Sie Kurzarbeitergeld bekommen. Damit wird ein Teil Ihres Verdienstausfalls ausgeglichen. Kurzarbeitergeld muss von Ihrem Arbeitgeber beantragt werden.
Zum 1. März 2020 wurde der Zugang zum Kurzarbeitergeld vereinfacht und das Kurzarbeitergeld erhöht. Für Familien ist das Kurzarbeitergeld höher. Für Eltern beträgt das Kurzarbeitergeld

  •  67 Prozent des fehlenden Nettoentgelts.

Wenn Sie in Kurzarbeit nur die Hälfte oder weniger Ihrer bisherigen Stundenzahl arbeiten können, bekommen Eltern

  • ab dem vierten Monat 77 Prozent und
  • ab dem siebten Monat 87 Prozent des fehlenden Nettoentgelts.

Wenn Sie keine Kinder haben bekommen Sie 60 Prozent des fehlenden Nettoentgelts. Wenn Sie nur die Hälfte oder weniger Ihrer bisherigen Stundenzahl arbeiten können, bekommen Sie ab dem vierten Monat 70 Prozent und ab dem siebten Monat 80 Prozent des fehlenden Nettoentgelts.

Die Neuregelungen gelten befristet bis zum 31. Dezember 2021. Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie auf der Website des Bundesarbeitsministeriums und bei der Bundesagentur für Arbeit.

Während der Kurzarbeit können schwangere und stillende Frauen mit Beschäftigungsverbot die vollen Mutterschaftsleistungen erhalten. Dafür haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Diese Informationen sollen vor allem Arbeitgebern eine Orientierung zu dem Verhältnis von Mutterschaftsleistungen und Kurzarbeit geben.

Für die rechtsverbindliche Entscheidung über die Gewährung von Kurzarbeitergeld ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig. Die Erstattungsstellen für die Mutterschaftsleistungen sind die gesetzlichen Krankenkassen und das Bundesamt für Soziale Sicherung.

Weitere Informationen finden Sie unter Fragen und Antworten zum Thema Mutterschutz und Kurzarbeit.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, finden Sie hier Fragen und Antworten zum Mutterschutz während der Corona-Pandemie und zur mutterschutzrechtlichen Bewertung von Gefährdungen durch den Coronavirus SARS-CoV-2. 

Auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Ausbildungsstellen, Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, Frauenarztpraxen und Hebammen finden hier weitere Informationen zum Mutterschutz während der Corona-Pandemie.

Um die Menschen davor zu bewahren, in eine existenzielle Notlage zu geraten, wird der Zugang zum Arbeitslosengeld II (Grundsicherung für Arbeitsuchende) vereinfacht. Wer zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2021 Arbeitslosengeld II beantragt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes behalten. Außerdem werden die Ausgaben für Wohnung und Heizung in den ersten sechs Monaten des Leistungsbezugs in tatsächlicher Höhe anerkannt. Niemand soll wegen zu hoher Ausgaben für Wohnen jetzt umziehen müssen.

Bei der Bundesagentur für Arbeit finden Sie weitere Informationen zu den Regelungen beim Arbeitslosengeld II während der Corona-Zeit sowie den Online-Antrag.

Diese Ausnahmeregelungen sind Teil des Sozialschutz-Pakets. Weitere Informationen zum Sozialschutz-Paket finden Sie beim Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Wenn Sie ein kleines Einkommen haben, können Sie können finanzielle Unterstützung für digitale Endgeräte bekommen, die Ihr Kind für den Fernunterricht in der Corona-Pandemie benötigt. Das sind beispielsweise Laptops, Tablets und Zubehör, wie Drucker. Sie können bis zu 350 Euro je Kind bekommen. Ob ein Anspruch besteht und in welcher Höhe, prüft Ihr Jobcenter

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Kostenübernahme für digitale Endgeräte.

Viele Menschen müssen sich aufgrund der Corona-Pandemie verstärkt um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Pflegende Angehörige benötigen akute Hilfe und flexible Unterstützungsangebote.

Deshalb hat die Bundesregierung die Möglichkeit der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung sowie die Lohnfortzahlung durch das Pflegeunterstützungsgeld von zehn auf 20 Tage verdoppelt. Außerdem können Pflegezeit und Familienpflegezeit flexibler genommen werden. Die Akuthilfen für pflegende Angehörige gelten bis zum 30. Juni 2021. Hier finden Sie weitere Informationen für pflegende Angehörige.

Wenn Sie Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) bekommen, sollen Sie keine finanziellen Nachteile erleiden, wenn Ihre Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben wird. BAföG wird bis auf Weiteres weiter gewährt. Hier finden Sie weitere Informationen für BAföG-Geförderte

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) informiert zum Thema Coronavirus und Ausbildung. Fragen zu Ihrer konkreten regionalen Situation beantwortet Ihre IHK vor Ort.

Um die Existenz von Unternehmen und Solo-Selbständigen zu sichern, die durch die Covid-19-Pandemie einen Umsatzausfall haben, gibt es die Überbrückungshilfen. Hier erfahren Sie mehr zu den Überbrückungshilfen.
Die Anträge können unter ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Natürlich gelten auch jetzt die Angebote für Menschen in Krisensituationen:

Hier finden Sie weitere Krisentelefone und Anlaufstellen in Notlagen.

Informationen für Schwangere und Eltern von Säuglingen, zu häuslicher Quarantäne, zur Nachbarschaftshilfe und weitere Tipps für Eltern finden Sie unter Informationen für den Alltag zum Umgang mit dem Coronavirus und auf dem Internetportal des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen: Hilfe und Beratung für Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre: Elternsein.info.

Damit zu Hause keine Langeweile aufkommt, gibt es hier einige Tipps für Kinder in der Corona-Zeit.

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.

Auf Zusammengegencorona.de des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie verlässliche Antworten und konkrete Informationen, wie Sie sich schützen und anderen helfen können, unter anderem auch spezielle Informationen für den Alltag und Familien.

Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die 116117 - die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, wenn Sie denken, Sie könnten sich mit dem Coronavirus infiziert haben. 

Wichtig: Gehen Sie nicht unangekündigt in eine Arztpraxis oder Apotheke, so schützen Sie Ihre Mitmenschen im Falle einer Infektion.

Weitere bundesweite Hotlines und Kontaktdaten zum Thema:

  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland - 0800 011 77 22
  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) - 030 346 465 100
  • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung - Behördennummer 115
  • www.115.de

Informationen auf Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch und Arabisch zur aktuellen Situation, der Corona-Warn-App und zur Corona-Schutzimpfung finden Sie auf der Website der Bundesregierung

Auf der Internetseite der Integrationsbeauftragten informiert die Bundesregierung in 23 Sprachen über die neusten Beschlüsse, Hinweise zu Hygiene und Quarantäne sowie Ansprechpartner. 

Weiterhin finden Sie auf Zusammengegencorona.de Informationen zu den Themen Corona, Corona-Tests und Corona-Schutzimpfung auf Arabisch, Englisch, Spanisch, Russisch und Türkisch. Zudem gibt es hier Broschüren, Informationsflyer und Poster zum Download in weiteren Fremdsprachen.

Der Bürgerservice des Bundesministeriums für Gesundheit bietet einen Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte:

Auf einfach-teilhaben.de gibt es Informationen für Menschen mit Behinderung zu Corona.
Videos zum Coronavirus in Gebärdensprachen finden Sie auf dem Youtube-Kanal des BMG.
Hier finden Sie Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache.