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Was kann ich tun bei ungewollter Kinderlosigkeit?

Frauen und Männer, die auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen können, haben die Möglichkeit sich reproduktionsmedizinisch behandeln zu lassen. Den verschiedenen reproduktionsmedizinischen Behandlungsmethoden gehen meist ärztliche Untersuchungen voraus, um Gründe und Ursachen zu diagnostizieren und die geeignete Methode auszuwählen.

Von ungewollter Kinderlosigkeit spricht man, wenn nach zwölf Monaten mit regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr (ca. zweimal pro Woche), keine Schwangerschaft eingetreten ist. Eine ungewollte Kinderlosigkeit kann körperliche Gründe haben, die Fertilität kann aufgrund emotionaler Belastungen oder aufgrund einer ungesunden Lebensweise beeinträchtigt sein. Manche Paare schieben den Kinderwunsch so lange auf, bis es aufgrund ihres Alters schwierig wird, dass eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege eintritt.

Wenn Sie nicht schwanger werden, ist es wichtig, sich untersuchen zu lassen:

  • Frauen gynäkologisch,
  • Männer urologisch oder andrologisch.

Reproduktionsmedizinische Zentren oder Spezialpraxen bieten umfassende Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten an. Eine gute Übersicht, wenn auch nicht vollständig, da die Angaben freiwillig sind, bietet die Datenbank auf dem Informationsportal-Kinderwunsch.de.

Eine reproduktionsmedizinische Behandlung geht meist mit körperlichen und psychischen Belastungen einher. Die Fachkräfte der psychosozialen Kinderwunschberatung können Sie vor, während und nach der Behandlung unterstützen.

Die Kosten für die reproduktionsmedizinische Behandlung zur Herbeiführung einer Schwangerschaft werden in der Regel, unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen, mindestens anteilig von den Krankenkassen übernommen. Die Kostenbeteiligung der Krankenkasse hängt unter anderem von der Art der Behandlung ab, sowie davon, ob das Paar gesetzlich oder privat versichert ist.

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