Am 16. März hat Bundesbildungsministerin Karin Prien den Bildungsdirektor der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Andreas Schleicher, zu einer hausinternen Präsentation der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" begrüßt. Im Mittelpunkt standen internationale Vergleichsdaten und ihre Bedeutung für fundierte politische Entscheidungen. Neben der Vorstellung zentraler Ergebnisse bot die Veranstaltung Raum für Fragen und Austausch.
Karin Prien: "Gerade in Zeiten, in denen verkürzte Darstellungen und auch Desinformation öffentliche Debatten prägen können, sind verlässliche Daten besonders wichtig. Internationale Vergleichsstudien wie 'Bildung auf einen Blick' helfen uns, Entwicklungen sachlich einzuordnen und politische Entscheidungen auf eine belastbare, evidenzbasierte Grundlage zu stellen."
Bildungspolitik für Lebenslanges Lernen stärken
Für das Bundesbildungsministerium sind die OECD-Daten eine wichtige Grundlage, um politische Maßnahmen fachlich fundiert vorzubereiten und internationale Entwicklungen besser einordnen zu können. Die Veranstaltung setzte zugleich einen weiteren Impuls für den abteilungsübergreifenden Austausch darüber, wie internationale Erkenntnisse stärker in strategische Überlegungen zur wirksamen Gestaltung einer Bildungspolitik für lebenslanges Lernen einbezogen werden kann.
OECD-Studie "Bildung auf einen Blick"
Die OECD-Studie liefert jährlich international vergleichbare Daten zu Bildungssystemen, auch für Deutschland - von frühkindlicher Bildung über Schule und berufliche Bildung bis hin zu Weiterbildung und Arbeitsmarkt. Die Ergebnisse zeigen, wie Länder investieren, welche Ergebnisse sie erzielen und welche Entwicklungen sich im internationalen Vergleich abzeichnen.