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Mit wem kann ich außerhalb meiner Familie über meine Gefühle und Gedanken rund um meine Adoption sprechen?

Viele Adoptivkinder stellen sich im Laufe ihres Lebens Fragen, wie etwa: Wo liegen meine Wurzeln? Warum haben meine leiblichen Eltern mich zur Adoption freigegeben?
Verstehen meine Adoptiveltern, wenn ich mehr über meine Herkunft wissen möchte?
Viele Adoptivfamilien gehen heute offen mit dem Thema um.
Vielleicht haben Sie trotzdem das Bedürfnis, mit jemand anderem als Ihren Eltern über Ihre Adoption zu sprechen. Haben Sie Freunde oder andere Vertraute, die von Ihrer Adoption wissen? Dann könnten Sie mit diesen über die Dinge sprechen, die Sie beschäftigen.
Zusätzlich können Sie sich mit Ihren Fragen und Gedanken auch an Ihre Adoptionsvermittlungsstelle wenden. Die Beraterinnen und Berater dort haben ein offenes Ohr und können Ihnen weitere Gesprächsangebote nennen, die für Sie hilfreich sind.

Außerdem gibt es zahlreiche Selbsthilfegruppen für Adoptierte, an denen Sie teilnehmen könnten. Dort treffen sich Menschen, die Ihre Lebensgeschichte gut verstehen können, da sie selbst ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Häufig hilft es, sich untereinander darüber auszutauschen. Ihre Adoptionsvermittlungsstelle kann Ihnen Kontakte zu Selbsthilfegruppen vermitteln. Oft bieten sie solche Treffen sogar selbst an.

Die Möglichkeit, diese Angebote wahrzunehmen, sollte Sie aber nicht davon abhalten, auch mit Ihren Adoptiveltern oder mit wichtigen Menschen aus Ihrem persönlichen Umfeld über Ihre Adoption zu sprechen. Erklären Sie ihnen, warum es für Sie wichtig ist, mehr über Ihre Lebensgeschichte zu erfahren. Dann können sie es besser verstehen.