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Was ist Kinderzuschlag?

Den Kinderzuschlag können Sie bekommen, wenn Ihr Einkommen für den eigenen Lebensunterhalt reicht, aber es nicht oder nur knapp ausreicht, um auch für den gesamten Bedarf Ihrer Familie aufzukommen.

Erklärfilm: Kinderzuschlag mit Anpassungen an die Corona-Zeit

Der Kinderzuschlag beträgt pro Kind bis zu 185 Euro im Monat, abhängig von der Situation Ihrer Familie.

Wenn Ihr Einkommen höher ist als Ihr eigener Bedarf, verringert sich der Kinderzuschlag. Auch das Einkommen Ihrer Kinder wird berücksichtigt, zum Beispiel, wenn Ihre Kinder Unterhalt, Unterhaltsvorschuss oder Waisenrente bekommen. Das Einkommen Ihrer Kinder wird jedoch nicht in vollem Umfang auf den Kinderzuschlag angerechnet, sondern nur zu 45 Prozent.

Bei mehreren Kindern setzt sich der Gesamtkinderzuschlag aus der Summe der einzelnen Kinderzuschläge zusammen.

Wenn Sie Kinderzuschlag oder Wohngeld bekommen, dann können Sie zusätzlich für ihre Kinder Leistungen für Bildung und Teilhabe erhalten. Außerdem sind für alle Kinder, für die Kinderzuschlag, SGB II-Leistungen oder Wohngeld bezogen wird, keine KiTa-Gebühren zu zahlen.

Der Notfall-KiZ unterstützt Familien mit kleinen Einkommen und Verdienstausfällen während der Corona-Zeit. Mit dem KiZ-Lotsen können Sie prüfen, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen. Ab dem 1. April 2020 können Sie hier den Notfall-KiZ online beantragen.

Hier finden Sie weitere Fragen und Antworten zum Notfall-KiZ.

Mit dem Starke-Familien-Gesetz wurde der Kinderzuschlag in zwei Schritten verbessert und vereinfacht:

  • Zum 1. Juli 2019 wurde der Kinderzuschlag auf bis zu 185 Euro pro Monat und Kind erhöht. Die Leistung wurde außerdem für Alleinerziehende geöffnet, da Einkommen der Kinder - wie beispielsweise Unterhaltsvorschuss - nicht mehr voll, sondern nur noch zu 45 Prozent auf den Kinderzuschlag anzurechnen ist.
  • Seit 1. Januar 2020 entfällt die Höchst-Einkommensgrenze, Einkommen der Eltern verringert den Kinderzuschlag in geringerem Maße und es wurde ein erweiterter Zugang zum Kinderzuschlag für Familien, die keine Leistungen nach dem SGB II beziehen, geschaffen.