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Betreuung für Kinder im Alter von drei Jahren bis Schuleintritt

Ab dem vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt hat Ihr Kind Anspruch auf die Förderung in einer Kita. Das soll die Entwicklung Ihres Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern. Die Kommunen müssen für ein bedarfsgerechtes Angebot an Betreuungsplätzen sorgen. Bei besonderem Bedarf oder ergänzend können Kinder zudem in der Kindertagespflege betreut und gefördert werden.

Während es einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz gibt, sind der konkrete Umfang und der Inhalt dieses Anspruchs nicht festgelegt. Die qualitativen Standards in der Kindertagesbetreuung regelt das jeweilige Landesrecht. Dazu gehören zum Beispiel die Gruppengröße, der Personalschlüssel - also die Anzahl der Kinder, die eine Erzieherin oder ein Erzieher höchstens betreuen darf - und die Verpflegung.

Betreuungseinrichtungen gibt es in öffentlicher und freier Trägerschaft. Zu den freien Trägern zählen eine Vielfalt nichtstaatlicher Organisationen wie Wohlfahrtsverbände, Kirchen und Elterninitiativen, aber auch privat-gewerbliche Träger. Öffentliche Einrichtungsträger sind Kreise, kreisfreie Städte und auch kreisangehörige Gemeinden.

Welche Kriterien über die Aufnahme in eine bestimmte Kita und den zeitlichen Betreuungsumfang entscheiden, entscheidet in der Regel der Träger oder die Kita selbst. Das können zum Beispiel die folgenden Kriterien sein:

  • das Anmeldedatum
  • eine Erwerbstätigkeit der Eltern
  • die Entfernung zum Wohnort
  • die Konfessionszugehörigkeit
  • die familiäre Situation